Vom 21. auf den 22. August stand für unsere Pfadfindermädchen ein besonderes Abenteuer auf dem Programm: ein Hajk.
Ein Hajk bedeutet, gemeinsam unterwegs zu sein – meistens zu Fuß, aber auch mit dem Kanu oder Fahrrad. Alles, was unterwegs benötigt wird, wird im eigenen Rucksack mitgenommen. Dabei geht es nicht nur darum, ein Ziel zu erreichen. Die Rangers lernen, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen, Verantwortung zu übernehmen und auch dann weiterzumachen, wenn es anstrengend wird. Teamarbeit, Ausdauer und Eigenverantwortung stehen dabei im Mittelpunkt.
Unser Team begann am Freitag mit einer etwa zweistündigen Wanderung rund um Sembach. Anschließend wurde auf dem Trangia-Kocher gekocht. Dabei lernten die Mädchen wichtige Grundlagen für die Verpflegung während eines Hajks. Drei verschiedene leckere Gerichte waren das Ergebnis. Außerdem beschäftigten wir uns damit, welche Lebensmittel für unterwegs geeignet sind und wie wir dabei möglichst umweltfreundlich handeln können.
Anschließend wurde es praktisch: Aus unserer neuen 8 × 4 Meter großen Plane bauten wir gemeinsam ein großes Biwak als Schlafplatz. So konnten die Rangers direkt ausprobieren, wie man im Freien mit den vorhandenen Gegebenheiten einen geeigneten und geschützten Schlafplatz errichtet.
Nach einer guten Nacht unter freiem Himmel starteten wir natürlich mit einem gemeinsamen Frühstück in den neuen Tag. Danach hieß es abbauen, aufräumen, Rucksäcke packen – und los!
20 Kilometer lagen vor uns.
Ausgangspunkt war unser Gemeindezentrum in Sembach. Von dort führte uns die Strecke an der Mehlinger Heide vorbei bis ins Eselbachtal. Zeitweise überraschte uns der Regen, doch wir waren mit der passenden Kleidung gut vorbereitet. Denn für einen Ranger gibt es schließlich kein unpassendes Wetter!
Nach rund sieben Stunden kamen wir wieder am Gemeindezentrum an. Wir waren müde, aber glücklich – und besonders stolz auf die bestandene Logbuchprüfung.