Am vergangenen Sonntag (12.04.2026), durften wir als Gemeinde einen lang ersehnten Gemeindebesuch erleben, auf den wir uns schon lange gefreut hatten. Ein Teil von uns traf sich bereits um 8:45 Uhr in Sembach, um Fahrgemeinschaften zu bilden und gemeinsam nach Zweibrücken aufzubrechen. Schon die Anreise war geprägt von guter Stimmung und Vorfreude auf das, was uns erwarten würde.
Dort angekommen, wurden wir auf dem Parkplatz herzlich empfangen – und schnell wurde deutlich: Der Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt. Mit insgesamt knapp 30 Personen waren wir als Mennonitengemeinde Sembach angereist und eingeladen aktiv am Gottesdienst mitzuwirken.
Der Pastor der Mennonitengemeinde Zweibrücken, Eckhard Gab, eröffnete den Morgen mit einer eindrücklichen Illustration eines Schirmes. Die Frage, die uns dabei bewegte, war: Was ist unser „Schirm“, der möglicherweise den Segen Gottes abhält – Dinge, die verhindern, dass das, was Gott für uns bereithält, uns wirklich erreicht? Dieser Gedanke begleitete uns durch den weiteren Vormittag.
Nach einem kurzen Interview durften wir selbst die Predigt gestalten.
Unter dem Thema „Die Fackel liegt in deiner Hand“ ging es darum, dass jeder Einzelne von uns berufen ist, Licht zu tragen – genau dort, wo wir stehen. Anhand bekannter Marken wie Adidas oder Nike wurde deutlich, wie sehr wir uns im Alltag mit Dingen identifizieren und diese auch nach außen tragen.
Gleichzeitig stellte sich die ehrliche Frage: Spiegelt unser Leben genauso klar wider, wofür wir im Glauben stehen? Gott hat uns nicht nur beschenkt, sondern vertraut uns auch Verantwortung an! Die Fackel weiterzugeben bedeutet, mutig zu glauben, treu zu handeln und Hoffnung sichtbar zu machen. Es liegt an uns, dieses Licht nicht zu verstecken, sondern es bewusst in unser Umfeld hineinzutragen. Denn selbst ein kleines Licht kann große Dunkelheit durchbrechen.
Im Anschluss an den Gottesdienst durften wir eine wunderbare Zeit der Gemeinschaft erleben – bei leckerem Mittagessen, guten Gesprächen sowie Kaffee und Kuchen. Es war ein Miteinander, das geprägt war von Freude, Dankbarkeit und echter Verbundenheit.
Wir blicken auf einen rundum gelungenen Tag zurück, der uns nicht nur als Gemeinschaft gestärkt, sondern auch im Glauben neu ermutigt hat. Dafür sind wir von Herzen dankbar.